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Krefeld wird 650 Jahre alt. Das wollen wir im Jubiläumsjahr feiern. Gemeinsam, als Stadtgesellschaft – Und jeder darf mitmachen!

Aber was ist eigentlich das Jubiläumsjahr? Das 650-jährigen Bestehen der Stadt Krefeld begreifen wir als Gelegenheit für die Stadtgesellschaft, Krefelds Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu beleuchten, zu verbinden und nachhaltige Projekte für die kommenden Jahre zu schaffen. Das Festjahr soll mehr sein, als eine Aneinanderreihung verschiedener Event-Highlights. Es soll Perspektiven eröffnen, Krefeld weiterzudenken und zu entwickeln, die städtische Identität zu stärken und Bürger:innen aller Hintergründe miteinander zu verbinden. Krefelds Historie und die Toleranzgeschichte unserer Stadt stehen  hierbei als identitätsstiftende Elemente im Fokus – denn die wirtschaftliche Entwicklung sowie die interkulturelle bürgerschaftliche Zusammenarbeit haben unsere Stadt seit jeher geprägt.

Deshalb zieht sich das inoffizielle Motto „Gemeinsam offen für Neues“ durch all unsere Jubiläumsangebote:

Ihr möchtet nachhaltig in der Stadt wirken und Euer Krefeld besser kennenlernen? Ihr habt eine besondere Geschichte zu erzählen, wollt ein spezielles Angebot bekanntmachen, eine Aktion auf die Beine stellen oder benötigt noch Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung einer besonderen Idee? Ihr möchtet Euch mit anderen Krefelderinnen und Krefeldern verbinden?

Auf dieser Seite findet Ihr alles, was Ihr dazu braucht: Nutzt unsere Teilnahme- und Kontaktoptionen, um Euch zu informieren, vernetzen und aktiv zur Gestaltung des 650. Geburtstags Eurer Stadt beizutragen!

Krefeld wird 650 Jahre alt. Das wollen wir feiern. Gemeinsam im Jubiläumsjahr, als Stadtgesellschaft – Und jeder darf mitmachen!

Aber was ist eigentlich das Jubiläumsjahr? Das 650-jährigen Bestehen der Stadt Krefeld begreifen wir als Gelegenheit für die Stadtgesellschaft, Krefelds Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu beleuchten, zu verbinden und nachhaltige Projekte für die kommenden Jahre zu schaffen. Das Festjahr soll mehr sein, als eine Aneinanderreihung verschiedener Event-Highlights. Es soll Perspektiven eröffnen, Krefeld weiterzudenken und zu entwickeln, die städtische Identität zu stärken und Bürger:innen aller Hintergründe miteinander zu verbinden. Krefelds Historie und die Toleranzgeschichte unserer Stadt stehen hierbei als identitätsstiftende Elemente im Fokus – denn die wirtschaftliche Entwicklung sowie die interkulturelle bürgerschaftliche Zusammenarbeit haben unsere Stadt seit jeher geprägt.

Ihr wollt eine eigene Aktion auf die Beine stellen? Ihr möchtet nachhaltig in der Stadt wirken? Ihr habt Ideen, benötigt aber noch Unterstützung bei deren Entwicklung? Nutzt unsere Teilnahme- und Kontaktoptionen, um aktiv zur Gestaltung des 650. Geburtstags Eurer Stadt beizutragen.

Krefeld650 Jubiläum Logo Jubiläumsjahr

So könnt Ihr mitmachen!

Krefeld seid Ihr! Wir bieten Euch verschiedene Möglichkeiten, Euch und Eure Ideen ins Jubiläumsjahr einzubringen.

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Reicht hier bereits geplante Veranstaltungen ein.

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Eine Bühne für Alle!

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Krefelder Ess-Kultur

Mitreden - Quize, Fragen, Auswertungen

Mitreden

Beteiligt Euch an Abstimmungen und Umfragen.

Zu gast: …

Das Format „Zu Gast:…“ zielt darauf ab, Menschen, Ausstellungen oder Projekte aus Kunst, Kultur, Sport, Literatur, Umweltschutz, Industrie oder anderen spannenden Bereichen, die einen Bezug zu unserer Stadt haben, nach Krefeld einzuladen und neue Perspektiven mit nach Krefeld zu bringen.

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 … stellt sich vor

Ein zweites Format, das engagierten Menschen eine Bühne und Netzwerkmöglichkeit bieten soll, ist die Initiative „…stellt sich vor“. Auch hier kann jeder mitmachen! Unternehmer:innen, Kreative, Vereine, Initiativen oder engagierte Krefelder:innen.

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JAHRESZEITENAUFRUFE

Frühjahrsgenuss

Genussvoll, naturbewusst und nachhaltig starten wir in den Frühling unseres Jubiläumsjahres!
Erfahrt welche Aktionen die erste Themensaison für Euch bereithält und wie Ihr daran teilhaben
und aktiv mitgestalten könnt.

Projektförderantrag
Festivalsommer
Festivalsommer

Festivalsommer

Der Festivalsommer lädt ein, beliebte und bekannte Events in der Krefelder City zu besuchen,
die Vielfalt der Kultur- und Kreativszene auszukosten und Krefelds Historie neu zu erleben.
Dazu könnt Ihr beitragen! Informiert Euch
über unsere Saisonthemen, -Aktionen und -Aufrufe.

Projektförderantrag

ENGAGEMENT IN KREFELD

Viele Akteur:innen sind auf der Suche nach helfenden Händen oder spezifischen Kenntnissen, um ihre Ideen umsetzen zu können. Gerade soziale Initiativen bleiben oft viel zu unbekannt, dabei benötigen gerade sie engagierte Unterstützer, um ihre Ziele zu erreichen. Auf der anderen Seite wiederum möchten viele Krefelderinnen und Krefelder gerne Zeit, Wissen oder besondere Fähigkeiten in karitative oder gemeinnützige Projekte stecken. Nutzt die Chance, euch hier kennenzulernen!

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Projektvorstellung

Folklorefest

Folklorefest Wie lange gibt es Euch schon? seit 2002  ...
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Hilfsangebote

Beispielbeitrag – Hier könnte Euer Projekt stehen!

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Projektvorstellung

Projektvorstellung Kunstverein

Der Krefelder Kunstverein Wie lange gibt es Euch schon? Wir...
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Projektübersicht
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Stadtidentität

Toleranz­ge­schichte

Erfahrt mehr über Krefelds Stadtidentität

Krefelds Geschichte ist geprägt von Toleranz und bürgerlichem Miteinander. Wann immer hier Großes bewegt wurde, hatten Offenheit und Gemeinschaftsdenken einen Anteil daran. Deshalb widmen wir uns in diesem Jahr, in dem Gemeinschaft im Zentrum aller Jubiläumsaktionen steht, insbesondere der Toleranzgeschichte unserer Stadt. Erfahrt hier, wie Krefelderinnen und Krefelder sich über mehr als 500 Jahre hinweg die Hand gereicht haben, um etwas zu bewegen!

Zeitstrahl aufbereitet vom Verein für Heimatkunde

Anfang

1373

69 69
350-570 350-570
ca. 510 ca. 510
1189 1189
1373 1373
1560 1560
1584 1584
1594 1594
4. Juli 1598 4. Juli 1598
1607 1607
1618 1618
1656 1656
1683 1683
15. Sept. 1691 15. Sept. 1691
1693 1693
1711-1766 1711-1766
1751 1751
1758 1758
1781 1781
1794 1794
1815 Vagedes Plan schafft die vier Wälle 1815 Vagedes Plan schafft die vier Wälle
1816 Krefeld wird zum Preußischen Verwaltungszentrum 1816 Krefeld wird zum Preußischen Verwaltungszentrum
1847 Rede Hermann von Beckeraths zur Religionsfreiheit 1847 Rede Hermann von Beckeraths zur Religionsfreiheit
1863 Wilhelm I. Besucht Krefeld 1863 Wilhelm I. Besucht Krefeld
1960 Krefeld wird Heimat für „Gastarbeiter“ 1960 Krefeld wird Heimat für „Gastarbeiter“
1973 600 Jahre Stadtrechte von Krefeld 1973 600 Jahre Stadtrechte von Krefeld
1974 Gründung der ersten Moschee in Krefeld 1974 Gründung der ersten Moschee in Krefeld
16.11.1980 Krefelder Apell 16.11.1980 Krefelder Apell
1989 Wende
2015 Flüchtlinge aus aller Welt erreichen Krefeld 2015 Flüchtlinge aus aller Welt erreichen Krefeld
2019 Erster Christopher Street Day in Krefeld 2019 Erster Christopher Street Day in Krefeld

69

Bataveraufstand

In einer der wenigen nachweisbaren Schlachten der Antike – bei Gelduba – stoßen zwei Mächte aufeinander. Auf der einen Seite das römische Heer mit etwa 12.000 Soldaten – zusammengesetzt aus allen Regionen des römischen Einflussbereiches und darüber hinaus – und auf der anderen Seite aufständische Bataver mit verbündeten Germanenstämmen unter der Führung des adeligen Julius Civilis – ebenfalls keine homogene Gruppe. In einer Notsituation oder um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, wird Toleranz zum wichtigen Faktor. Am Ende gelang es den Römern, wenn auch unter hohen Verlusten und Teilniederlagen, die Schlacht für sich zu entscheiden.

350-570

„Völker“-Wanderung

Die Zeit der Völkerwanderung bildet das Ende der Spätantike. Sie ist sowohl eine Zeit der Toleranz wie auch des Fremdenhasses. Ähnlich den gegenwärtigen Zeiten, wandern große Gruppen nicht ganz einheitlicher Ethnien durch Europa – auf der Suche nach einer “neuen Heimat”. Das Aufeinandertreffen der einander fremden Gruppen führt zu Koalitionen aber auch Kriegen und gestaltet so – nach dem Zusammenbruch der römischen Antike -das neue Europa entscheidend mit.

ca. 510

Beerdigung des Frankenfürsten Arpvar

Das kultur- und kunsthistorisch herausragende Fürstengrab mit dem „Goldhelm“ kann als Symbol einer neu sich ausprägenden Ordnung von Stämmen, die die Region von Krefeld bewohnen, angesehen werden. Die Franken sind nun für Jahrhunderte die vorherrschende Ethnie und für die folgenden Jahrhunderte sind in unserer Region keine markanten Spuren von Intoleranz zwischen Völkern oder Ethnien überliefert. Ein System der Grundherrschaft entwickelt sich, dessen Spuren bis heute noch erkennbar sind.

1189

Dritter Kreuzzug unter Kaiser Barbarossa und Papst Gregor VIII.

Nachdem Saladin das Heer des im ersten Kreuzzug errichteten „Königreichs Jerusalem“ besiegt hatte, sollte die „christlich heilige Ordnung“ wiederhergestellt werden. Die Zeit der Kreuzzüge ist sicherlich einer der vielen Höhepunkte menschlicher Intoleranz. Otto von Linn nimmt die Ehrenpflicht für einen christlichen Ritter von Adel an und begibt sich auf den Zug in den Orient. Er kehrt zurück und legt den Grundstein für den Ausbau der Burg Linn zur Festungsanlage.

1373

Karl IV. erteilt Krefeld die Rechte einer Stadt.

Damit darf Krefeld sich befestigen und erhält einen wichtigen Rechtstitel. Bereits 12 Jahre vorher hatte der in Prag residierende Kaiser an Krefeld die Marktrechte verliehen. Krefeld darf nun seinen steigenden Wohlstand gegen Raubritter, wie sie in Linn sitzen, verteidigen. Der in Prag residierende Kaiser Karl VI. beherrscht das riesige „Heilige Römische Reich“, das sich von Italien, Österreich, über Teile des heutigen Frankreichs und Böhmens bis nach Polen erstreckt. Es vereint so den Machtbereich der Habsburger, der Luxemburger und der Wittelsbacher. In diesem Vielvölkerstaat gelingt ihm mittels seiner Hausmachtpolitik ein Zeitalter der Toleranz aufrecht zu erhalten.

1560

Krefeld wird evangelisch

Das zur reformierten Grafschaft Moers gehörende Krefeld wird nach dem auf dem Wormser Konkordat beschlossenen Grundsatz „cuius regio, eius religio“ protestantisch. Die katholische Mehrheit des Ortes ist zum Religionswechsel gezwungen und die katholische Dionysiuskirche (heute alte Kirche) wird evangelisch. Allerdings war der Druck innerhalb der Mauern Krefelds nur begrenzt und bis 1565 ist widerständiges Treiben um den katholischen Pfarrer dokumentiert – ein erster Anflug der Idee einer Religionsfreiheit.

1584

Truchsess´scher Krieg

Der unter dem Zölibat stehende Kölner Erzbischof Gebhard Truchsess von Waldburg nahm um seiner Liebe zur protestantischen Gräfin Anna Walburga von Neuenahr die reformierte Konfession an. Gemäß dem Augsburger Frieden hätte das allerdings dann den Verlust seiner Macht in Köln bedeutet. Dementsprechend wird er auch von Rudolf II. Abgesetzt und päpstlicherseits exkommuniziert. Der als Nachfolger vom Kölner Domkapitel gewählte Bruder des Bayrischen Herzogs Ernst von Wittelsbach versuchte nun erfolgreich gegen den seine Absetzung nicht akzeptierenden Truchsess sein Amt zu erobern.

1594

Krefeld wird Oranisch

Gräfin Walburga, die Witwe des Grafen Adolf von Neuenahr-Moers, verschenkte die Herrlichkeit Krefeld nach einer Belagerung an den Prinz Moritz von Oranien und damit an einen protestantischen Machthaber der „Republik der Sieben Vereinigten Niederlande“, des ersten rein protestantischen Staates. Damit wurde Krefeld zur Exklave, umgeben von Kurkölnischen Gebieten wie Linn, Uerdingen, Fischeln und Hüls.

4. Juli 1598

Krefeld erlangt Neutralität

Die Grafschaft Moers und damit auch Krefeld wurden von den Generalstaaten der Niederlande und Erzherzog Albrecht VII. von Österreich für neutral erklärt. Diese Neutralität in polarisierenden Zeiten ermöglichte diplomatische Verhandlungen und wurde in mehreren Folgeverträgen erneuert und galt im Unabhängigkeitskampf der Niederlande, im Dreißigjährigen Krieg und in der Folgezeit. Krefeld war in einem für die damalige Zeit ungewöhnlichem Masse zu einem Ort politischer und vor allem religiöser Toleranz geworden.

1607

Die Katholiken verlieren die Vorherrschaft

Im Rahmen einer weiteren Neutralitätsvereinbarung wurden die offiziellen Rechte der katholischen Bevölkerung weiter eingeschränkt – auch wenn sie ihren Glauben weiter ausleben konnten. Infolgedessen wird Krefeld für religiös Verfolgte – sowohl aus der katholischen Regionen der Umgebung als auch aus den Niederlanden – als Zufluchtsort interessant. Krefeld wird – wenn auch nicht aus eigenem Antrieb – zum Ort der religiösen Toleranz.

1618

Der Dreißigjährige Krieg

Der Neutralitätsstatus hält auch während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) -einem grausamen Krieg, der fast keine Ortschaft verschont. Während überall, besonders in katholisch dominierten Regionen, Bürgerwehren zum Schutz der Bewohner entstanden, bliebt es in Krefeld ruhig. Die Bürgerwehren werden im Laufe friedlicherer Zeiten zu Schützenvereinen – und daher gibt es in Krefeld – im Unterschied zu den Vororten – keinen Schützenverein.

1656

Die von der Leyen kommen nach Krefeld

Der Zustrom religiös Verfolgter wie Mennoniten, Pietisten, Quäker, Calvinisten usw. hält über Jahrzehnte an. Der tolerante Marktflecken wird Anlaufstelle für immer mehr Menschen in Zeiten, in denen ein falsches Denken – wie bei der Hexenverfolgung – oft tödliche Folgen haben kann.1656 kommt die verfolgte Mennoniten-Familie von der Leyen aus Radevormwald nach Krefeld. Sie wird später ein ungeheures Vermögen erwirtschaften. Ihr Stadtschloss ist unser heutiges Rathaus.

1683

13 Krefelder Familien brechen nach Amerika auf

Die starke Zuwanderung brachte auch Probleme mit sich. Der extreme Bevölkerungszuwachs führte zu steigender Unzufriedenheit von Teilen der Alteingesessenen. Und die Aufgabenverteilung schien nicht ganz gleichmäßig und gerecht. Der karikierende Spruch “Die Mennoniten haben das Geld, die Reformierten das Sagen und die Katholiken die Arbeit.” fasst die Unzufriedenheit zusammen. Mit der Concordia wandern 13 mit der Situation unzufriedene Familien als erste Deutsche nach Nordamerika aus und gründeten Germantown.

15. Sept. 1691

Erste große Stadterweiterung

Die erste große Stadterweiterung, die den Bereich östlich im Umfeld der Königsstraße umfasst, wurde feierlich eröffnet. Die neu zugezogenen Krefelder waren oft fleißige Handwerker und belebten die Wirtschaft der Herrlichkeit Krefeld in gewaltigem Umfang. Vor allem die Seidenmanufaktur der Mennoniten sollte langfristig Krefeld zu einer der wirtschaftlich bedeutsamsten und reichsten Städte machen. Die Toleranz zahlte sich aus.

1693

Bau der Mennonitenkirche

Die wohlhabenden Mennoniten bauten ihr eigenes Kirchengebäude, das heute weltweit das älteste Mennonitengebäude darstellt. Die aus der Täuferbewegung durch Menno Simon begründete christliche reformierte Religionsgemeinschaft hat u.a. Priesterwahl, die Wiedertaufe als Erwachsener aber auch die pazifistische Gewaltfreiheit als zentrale Glaubenspunkte – und damit natürlich auch die Toleranz.

 

1711-1766

Stadterweiterungen in kriegerischen Zeiten

Der Wirtschaftsaufschwung macht jetzt Krefeld nicht mehr nur für Flüchtlinge interessant. Davon zeugen allein vier Stadterweiterungen 1711, 1738, 1752 und 1766 zeugen. Selbst der siebenjährige Krieg, in dem Preußen gegen Frankreich und Österreich stand, unterbrach den Aufstieg kaum. Krefeld ist als „Samt- und Seidenstadt“ von internationaler Bedeutung. Krefeld überholt Uerdingen, Linn, Fischeln und Hüls an Bedeutung.

1751

Friedrich II., König von Preußen besucht zum ersten Mal

Aufgrund seiner Begeisterung für Seide – als Kind des Rokkoko – aber auch da ihm die Begeisterung der Krefelder anlässlich seiner Krönung zugetragen wurde, besuchte er 1751 erstmalig Krefeld und die Familie von der Leyen. 1755 wiederholte er diesen Besuch erneut – und aufgrund des guten Verhältnisses zu den Seidenbaronen honorierte er deren Arbeit 1766 mit dem Seidenmonopol.

1758

Schlacht an der Hückelsmay

Eine der großen Schlachten dieser Jahre wurde 1758 an der Hückelsmay/Forstwald geschlagen und machte so Krefeld auf internationalen Karten bekannt. Prinz Ferdinand mit 33.000 Mann besiegte das 47.000 Mann starke französische Heer durch ein taktisches weiträumiges Umgehungsmanöver schlug. Mehr als Krefeld waren Uerdingen und die umgebenden Ortschaften in die Kriege des 17. und 18. Jahrhunderts verwickelt – sicherlich eine Folge seiner Fähigkeit zum toleranten und friedlichen Zusammenleben.

1781

Friedrich II., König von Preußen schützt Seidenproduktion

Der Soldatenkönig bewahrt die Seidenproduzenten vor einem Ausbluten an mühsam ausgebildeten Arbeitskräften, indem er sie vor den Werbern für seine kriegerischen Aktivitäten schützt: „Crefeld und die dasigen Manufacturen sehe ich als ein Kleinod an, von welchem die Werber wegbleiben müssen; zeigt Mir daher nur die Regimenter näher an, welche sich dergleichen Exzesse zu Schulden kommen lassen. Ich werde ihnen schon den Weg zur Stadt und ihren Manufacturen zu versperren wissen. Auswärts mögen sie werben, soviel sie wollen, von dergleichen nützlichen Fabriquen sollen sie aber durchaus wegbleiben.“ In kriegerischen Zeiten wurde Krefeld so nicht zur Triebkraft der Militarisierung des Preußen-Heeres.

1794

Napoleon und die Franzosen werden neue Herren am linken Niederrhein

1794 wurden die Franzosen unter Napoleon Herren des gesamten linksrheinischen Gebietes. Wieder wird Toleranz erforderlich und wohl auch gelebt. Noch heute lassen sich Spuren der Franzosenzeit in Krefeld, seiner Bebauung und seiner Sprache erkennen. Napoleon löst das Kurfürstentum Köln auf und so wird Krefeld bis 1814 französisches Verwaltungszentrum für Uerdingen, Linn und Fischeln. Die Gewerbefreiheit und Aufhebung der Zölle – beides eine Folge der Französischen Revolution – schädigt allerdings die Monopolstellung der Krefelder Seidenbarone.

1815 Vagedes Plan schafft die vier Wälle

1815 wurde der Baumeister und Architekt Adolph von Vagedes mit einem Stadterweiterungsplan beauftragt. Er soll das planlose Bauen außerhalb der einengenden Stadtmauern neu gestalten. 1819 werden seine Pläne genehmigt und die vier Wälle werden als prächtige Boulevards in Form eines Rechtecks zur stadtbildprägenden Größe. Ab 1838 werden sie bepflanzt.

1816 Krefeld wird zum Preußischen Verwaltungszentrum

Nach dem Weggang der Franzosen 1814 wird Krefeld zum Oberzentrum des linksrheinischen Gebiets und zum Sitz des Kreises Krefeld. Aus dieser Zeit und Situation stammen wohl die heute noch erkennbaren Frotzeleien zwischen der Stadtteilen. Man gibt sich gerne international und tolerant – aber die Toleranz scheint an den Grenzen Krefeld – Uerdingen und Krefeld – Hüls aufzuhören.

1847 Rede Hermann von Beckeraths zur Religionsfreiheit

In einer Rede bekennt Hermann von Beckerath: „Solange die Juden nicht frei sind, sind wir selbst wir nicht frei.“ Der liberale Bankier und Politiker vertrat seine Heimatstadt in der Frankfurter Nationalversammlung, war 1848/1849 Reichsfinanzminister und Mitglied des Verfassungsausschusses. Er ist ein Vorbild für die Idee der Toleranz. Selber Mennonit tritt er engagiert für die volle bürgerliche Gleichberechtigung gerade auch der religiösen Minderheiten, besonders der Juden – ein. Sein Werk wird von der jüdischen Gemeinde mit einer prächtigen Dankesurkunde geehrt.

1863 Wilhelm I. Besucht Krefeld

Intoleranz kommt in Krefeld oft nicht gut an. So kam es 1863 zu einem Eklat beim Besuch des umstritten Königs – der sich als „Katetschenprinz“ auch in bürgerlichen Kreisen des Vormärzes unbeliebt gemacht hatte. Außer den Mitgliedern des Preußenvereins verweigerten die meisten Krefelder dem König die üblichen Ehrenbezeugungen und blieben zu Hause. Als ihm 1870 ein Denkmal gesetzt werden sollte, verlangte Wilhelm, der diese Beleidigung nicht vergessen hatte, es müsse der Stadt den Rücken zukehren. Die Diskussion um seine Denkmäler hält bis heute an.

1960 Krefeld wird Heimat für „Gastarbeiter“

1960 wird der Süden Krefelds zur Heimat für Tausende von “Gastarbeiter”, die das Wirtschaftswunder als zusätzliche Arbeitskräfte in der Krefelder Stahl-, Textil- und Chemieindustrie dringend benötigte. Sie – vornehmlich Italiener, Spanier, Portugiesen und später Türken – siedeln sich in von der originären Krefelder Bevölkerung nicht so beliebten Stadtteilen in vermehrten Masse an. Eine Gettoisierung die sicherlich nicht zur Krefelder Toleranz passt.

1973 600 Jahre Stadtrechte von Krefeld

Mit zahlreichen bunten Events feiert die Stadt ihren 600. Geburtstag – und damit auch die Geschichte ihrer Toleranz. Höhepunkt ist die Eröffnung des Seidenweberhauses sowie des Theaterplatzes. Beides möchte man zum Ort der Begegnung aller in Krefeld Lebender machen.

1974 Gründung der ersten Moschee in Krefeld

Die Merkez-Moschee ist die erste Moschee der Krefelder Muslime und wurde bereits 1974 vom Verein „Islamische Gemeinschaft Krefeld e. V.“ gegründet. Die Gemeinde hatte ihre Räumlichkeiten zunächst auf der Spinnereistraße, zog später auf die Gerberstraße. 1988 entstand eine von größerem Dachverband unabhängige Moschee nach einem Umbau einer alten Halle der Deutschen Bahn auf der Viersener Straße.

16.11.1980 Krefelder Apell

Am 16.November 1980 wurde in Krefeld der „Krefelder Appell“ öffentlich vorgestellt. Er repräsentierte den Minimalkonsens der damaligen Friedensbewegung und wurde bis 1983 vier Millionen Mal unterschrieben. Von Mitgliedern der Deutschen Friedens-Union (DFU) und der Grünen gemeinsam initiiert, hatte er das Nahziel die „Nachrüstung“ zu verhindern, um so den Abbau aller Atomraketen in Europa zu ermöglichen. Wieder war der Name Krefeld international mit der Toleranz – und dem Frieden zwischen allen Völkern -verbunden.

1989 Wende

Das Zusammenwachsen der beider Staaten erforderte erneut die guten Krefelder Eigenschaften des toleranten Umgangs mit anders sozialisierten Menschen. Auch Krefeld bekam neue Bewohner, die ihr bisheriges Leben in der DDR verbracht hatten.

2015 Flüchtlinge aus aller Welt erreichen Krefeld

Wir schaffen das“ – ruft die Kanzlerin Angela Merkel aus – und gerade in Krefeld bilden sich viele Initiativen, die den Verfolgten aus aller Welt hilft. Das, was vor über 640 Jahren bereits einmal ereignet hatte, wird jetzt – mit jahrhundertelanger Erfahrung – wieder aufgegriffen. Und wieder – in den heutigen Zeiten des Arbeitermangels – profitiert Krefeld.

2019 Erster Christopher Street Day in Krefeld

Auf Initiative einer Gruppe engagierter Krefelder wird 2019 der erste Christopher Street Day (CSD) in Krefeld durchgeführt. Toleranz, als Gegenmaßnahme zu jeglicher Diskriminierung, hat damit in Krefeld nicht nur religiöse, nationale oder ethnische Grenzen überwunden, sondern auch die zwischen jeglichen Formen des geschlechtlichen Zusammenlebens.

2023

News und Tipps

Bürgerblog

Beiträge zum Stadtjubiläum – von Krefelder:innen für Krefelder:innen.

Heidi Lenz, Michael Marx und Elisabet Altaca haben sich vorgenommen, im Jahr 2023 möglichst viel mitzunehmen. Unsere freien Blogger sind für Euch in Krefeld unterwegs und berichten hier über Ihre Eindrücke der Jubiläumsaktivitäten in unserer Stadt. Lasst Euch nicht entgehen, was in Krefeld passiert, und werft durch ihre Augen einen Blick hinter die Kulissen. Sie schildern, was Euch erwartet, was besonders lohnenswert ist und auf welche neuen und unkonventionellen Ideen sie sich einlassen…

Unsere Blogger:innen

Elisabet Altaca

Elisabet Altaca
Steckbrief

Michael Marx

Michael Marx
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Heidi Lenz

Heidi Lenz
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Jessika Michel

Jessika Michel
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Vanessa Medem

Vanessa Medem
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Irma Ziemke

Irma Ziemke
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Andreas Berendsen

Andreas Berendsen
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Gabriele Weber

Gabriele Weber
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Ute Hermanns-Küsters

Ute-Herrmann Küsters
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Ganzjährige Aktionsmöglichkeiten

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ab Januar erfahrt Ihr mehr!

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Essbare KreFELDer

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Visions- und Geschichtsraum

Krefeld kennenlernen

Unser virtueller Geschichts- und Visionsraum wird Euch als wachsende Plattform unterschiedlicher medialer Inhalte, das heißt Videos, Texte, Bilder und Fotos, eine spannende Möglichkeit bieten, Krefeld und seine Bürger:innen besser kennenzulernen. Hier gibt’s Einblicke „durchs Schlüsselloch“, die Ihr so bestimmt noch nicht gesehen habt!

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Archiv

#krefeld650

Social Media Wall

FINDET HERAUS, WAS KREFELD GERADE BEWEGT

Über die Sozialen Medien verbreiten wir von der Stadt, aber auch viele Eurer Mitbürgerinnen und Mitbürger, die neuesten Impressionen rund ums Stadtjubiläum. Entdeckt Krefeld über unsere Social Media Wall und werdet mit Euren Postings unter dem Hashtag #krefeld650 selbst Teil des Netzwerks!

Manche lieben es, manche hassen es. Das Museumscafé K+ polarisiert in Krefeld. Durch den Künstler Robert Stadler desinged ist es aktuell Teil eines Open Space Projektes. Ich mag es irgendwie 😁.

kunstmuseen_krefeld

#Krefeld #Cafe #kplus #k+ #stadler #robertstadler #museum #krefelderbauten #nrw #nrwinbildern #germany #instastammtischnrw #bleibseidig #martinfotografiert #krefeld650 #kr650

Manche lieben es, manche hassen es. Das Museumscafé K+ polarisiert in Krefeld. Durch den Künstler Robert Stadler desinged ist es aktuell Teil eines Open Space Projektes. Ich mag es irgendwie 😁.

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15 0
SeidenBlicke #krefeld650 #krefelderfürkrefeld #germany kr.perspektivwechsel #historybuilding #historischesgebäude #architekturfreunde_2022 #baukunst #baukunstarchivnrw #blackandwhite #schwarzweissfotografie #bw_photooftheday #bw_shotz #krefeld #stadtwaldkrefeld #geheimtipp #aktuelle_stunde_wdr #wdr #wdrlokalzeit #

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👶 KRaejen Babystrampler auf dem MIKS Weihnachtsmarkt 👶

Ab sofort gibt es auch was für die „Kleinsten“ bei uns an der Stadtmarketinghütte. In Anlehnung an das Stadtjubiläum haben wir in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Helios Klinikum Krefeld einen super süßen Jubiläums-Body von der Krefelder Firma Klara KRaejen produzieren lassen.🥰 

Das Design des 💯% Bio-Baumwolle Bodys und die Verpackungsbox sind mit einer kindgerecht adaptierten Form des Heißluftballons 🎈 bedruckt. Das klassische Storchenmotiv für Neugeborene darf natürlich auch nicht fehlen sowie die Einbindung des für das KRaejen-Design markanten Fingerabdrucks. Außerdem sind der Schriftzug "Nachwuchs für Krefeld" und die Logos des 650-jährigen Jubiläums, der KRaejen und des Helios aufgedruckt.🖌

Der kleine Strampler in Größe 68 wird im Jahr 2023 von der Geburtsklinik des Helios 🏥 an alle Neugeborenen verteilt und kann zusätzlich bei uns auf dem Weihnachtsmarkt für 16,50€ gekauft werden.😊

#krefeld650 #stadtjubiläum #babybody #kraejen #helioskrefeld #neugeborene #baby #strampler #storch #weihnachtsmarkt #geschenk #miks2022 #krefeld

👶 KRaejen Babystrampler auf dem MIKS Weihnachtsmarkt 👶

Ab sofort gibt es auch was für die „Kleinsten“ bei uns an der Stadtmarketinghütte. In Anlehnung an das Stadtjubiläum haben wir in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Helios Klinikum Krefeld einen super süßen Jubiläums-Body von der Krefelder Firma Klara KRaejen produzieren lassen.🥰

Das Design des 💯% Bio-Baumwolle Bodys und die Verpackungsbox sind mit einer kindgerecht adaptierten Form des Heißluftballons 🎈 bedruckt. Das klassische Storchenmotiv für Neugeborene darf natürlich auch nicht fehlen sowie die Einbindung des für das KRaejen-Design markanten Fingerabdrucks. Außerdem sind der Schriftzug "Nachwuchs für Krefeld" und die Logos des 650-jährigen Jubiläums, der KRaejen und des Helios aufgedruckt.🖌

Der kleine Strampler in Größe 68 wird im Jahr 2023 von der Geburtsklinik des Helios 🏥 an alle Neugeborenen verteilt und kann zusätzlich bei uns auf dem Weihnachtsmarkt für 16,50€ gekauft werden.😊

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Das Haus Neuenhofen liegt im Neuenhofpark. Der Park hat seinen Ursprung im 19. Jahrhundert. Das Gebäude ist ein ehemaliger Rittersitz und war auch schon Krefelds Jugendherberge. Durch den Park zu flanieren ist richtig schön. 😍

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Das Haus Neuenhofen liegt im Neuenhofpark. Der Park hat seinen Ursprung im 19. Jahrhundert. Das Gebäude ist ein ehemaliger Rittersitz und war auch schon Krefelds Jugendherberge. Durch den Park zu flanieren ist richtig schön. 😍

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Weberhaus, „SeidenBlicke“ #krefeld650 #germany kr.perspektivwechsel #krefelderfürkrefeld #architektur #architektur_nrw #bw_photooftheday #bwphotography #schwarzweissfotografie #wdr #aktuelle_stunde_wdr #wdr_hierundheute #geheimtippdüsseldorf #kefelder #samtundseidenstadt #

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Das Eventjahr

Vier Jahreszeiten

Saisonale Aktionen der Stadt Krefeld

Das Jubiläumsjahr wird nach Jahreszeiten aufgeteilt, die jeweils ganz speziell einem Themenkomplex gewidmet sind, der Krefeld ausmacht und bereichert. Von interkulturellem Genuss über kreative Stadtgestaltung bis hin zur Wirtschaft und zum Sport. Das sind Krefelds vier Jahreszeiten:

Frühjahrsgenuss

Beginn:

01/03

Eigenes Saisonales Projekt? Hier fördern lassen!

Im Frühling dreht sich in Krefeld alles ums Genießen. Doch nicht nur die Gaumenfreude, die gutes Essen hervorruft, soll hier im Mittelpunkt stehen. Auch die damit einhergehende Verbindung der Kulturen spielt eine essenzielle Rolle, ebenso wie das Thema Nachhaltigkeit in all seinen Facetten: vom Klimaschutz über Re- und Upcycling bis hin zu regionalen Rohstoffen!

Beim Frühjahrsgenuss geht es um gemeinsamen Genuss und Genuss-Orte in Krefeld, um den interkulturellen Blick über den Tellerrand, um Kulinarik als nachhaltiges Erlebnis sowie um Selbstversorgung im urbanen Raum.

Festivalsommer

Beginn:

01/06

Festivalsommer
Eigenes Saisonales Projekt? Hier Fördern lassen!

Der Festivalsommer lädt ein, Krefeld zu feiern – und zwar überall und auf jede erdenkliche Art und Weise. Eine besondere Rolle spielt hier die große Krefelder Kulturszene als identitätsstiftendes Element unseres Stadtorts.

Der Festivalsommer lädt ein, beliebte und bekannte Events in der Krefelder City zu besuchen, die Vielfalt der Kultur- und Kreativszene voll auszukosten, das eigene Umfeld zum Begegnungsraum zu machen und Krefelds Historie neu zu erleben.

Herbstleuchten

Beginn:

01/09

Herbstleuchten – was ist denn das? Inspiriert vom leuchtenden Laub der Bäume machen sich auch Veranstalter und Lichtkünstler daran, Krefeld stimmungsvoll zu gestalten. Außerdem wird das ein oder andere Spotlight auf Menschen, Ideen und Orte gerichtet, die sonst weniger im Rampenlicht stehen – oder die gerade erst entstehen. Es geht um einen neugierigen Blick Richtung Zukunft und besondere Momente im Jetzt – Sport, Technologie und Industrie sowie Mode und Design stehen in dieser Saison besonders im Fokus.

Das Herbstleuchten wird die Innenstadt mit attraktiven Elementen bereichern, den öffentlichen Raum zur Disco werden lassen, einen Blick auf innovative und visionäre Ideen gewähren und die Zukunft der Mobilität in den Fokus rücken.

Winterklänge

Beginn:

01/11

Am Abschluss des (Jubiläums-)Jahres steht der Winter, der im Zeichen des sozialen Miteinanders und der Festlichkeit stehen soll. Die dunkle Jahreszeit wird mit einem abwechslungsreichen Mix aus Besinnlichem und Aktivem, Altbekanntem und Neuem gestaltet.

Unter dem Motto „Winterklänge“ entstehen stimmungsvolle Märkte, besondere Club-Konzepte, karitative Veranstaltungen und festliche Überraschungen.

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